Wir wissen nicht, was im Verborgenen liegt, aber wir laden Euch ein, es mit uns zu ergründen. Wir, das Autorenforum Berlin, präsentieren euch einen Abend mit neun Lesenden und ihren Texten, in denen überbelichtet, Fragmente fixiert und das Alltägliche neu gerahmt wird.
Wir haben Texte für Euch gesucht, die wie Lücken in der Erinnerung klaffen oder behaupten, sie seien schon immer da gewesen. Es sind Texte, die aus dem Rahmen fallen, niemanden meinen und doch jeden treffen – gefunden im Rauschen einer fremden Cloud, zwischen den unkenntlich gemachten Zeilen gefundener Dateien. Es werden Konturen geschärft und Hintergründe sichtbar gemacht. Kommt dazu, wenn wir
Geschichten Gehör schenken, die das Verborgene hervortreten lassen, die unerbittlich in die Sichtbarkeit schneiden.
Kommt dazu und feiert mit uns, und lauscht gebannt dem Unausgesprochenen!
Samstag, 9. Mai 2026, 20.00 Uhr – ca. 22.00 Uhr
tak Village
Oranienstrasse 140, 10969 Berlin
U8Moritzplatz (Hof-Eingang neben Denn’s Biomarkt, im Oranienhof des Aufbau Haus am Moritzplatz)
Tobias Anin Manfred Eisner Grobi Englert Maja Helene Kersting Lucia Leonhardt Anne Müller
Ulrike von Randow Jessica Schmidt-Kurschat Gerrit Schrammen
Kuratiert und moderiert von:
Alexandra Balakina, Thimo von Stuckrad und Peter Franz Weber
Barrierefreier Zugang über die Hofeinfahrt der Oranienstraße 140. Ein weiterer Zugang zum Hof befindet sich zwischen der Buchhandlung Moritzplatz und dem Imbiss WRAPUBLIC, Prinzenstraße 85/Ecke Oranienstraße. Am Abend der Veranstaltung ist ggf. nur einer der beiden Eingänge geöffnet!
Rainer Schildberger, Die Tote von Clare Island, Erzählungen
Behandle Gespenster wie Gäste. Irgendwo warten welche auf ihre Wiedergeburt. Andere liefern clevere Möbel in Flüchtlingslager. Und dann ist da noch einer, der anfängt ein Loch zu graben und nicht mehr damit aufhören kann.
In „Die Tote von Clare Island“ begibt sich Rainer Schildberger mit seinen Erzählungen doppelbödig auf die Reise zwischen Traum und Wirklichkeit.
dahlemer verlagsanstalt, 19,00 Euro, ISBN 978-3-949941-13-9
Wünsche bestimmen uns, die fremden, von Familie oder Gesellschaft übernommenen, die ureigenen. Was kann geschehen, wenn es nicht gelingt, sie zu unterscheiden? Wie glückt die Befreiung von äußerem Bewerten, das Hinwenden und Verwirklichen der zu uns selbst gehörenden Ideen?
Bea Kemers psychologisch genaue, oft mit feinem Humor durchzogenen Erzählungen ÜberWünsche geben hierauf Antworten.