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Bea Kemer: Buchvorstellung „Wünschen Sollen Möglichkeiten“

Lesung am Sonntag, 2. Juni 2019 um 18.30 Uhr

Großer Salon, Schwartzsche Villa

Grunewaldstraße 55, 12156 Berlin-Steglitz

Karten an der Abendkasse 5€ (ermäßigt 4€)

Moderation: Rainer Schildberger

Ein beruflich gebotener Aufenthalt in Indien
lässt die Berliner Rechtsanwältin Amelie
Steldter wahrnehmen, wie familiäre Zwänge
um den Tod ihres Bruders Theo ihr Leben
bestimmen, während eigene Wünsche fast
verloren gegangen sind. Indiens Denkweisen
richten Amelies Blick auf die Möglichkeiten
des Lebens.

Sollen Wünschen Möglichkeiten
Roman, dahlemer verlagsanstalt, Berlin, Paperback.
302 S., 19,00 Euro, ISBN 978-3-928832-79-3

Doris Anselm „Hautfreundin“

Foto: Luchterhand Literturverlag


HAUTFREUNDIN beschwört das Vertrauen zwischen  den Geschlechtern – und  die Freiheit, ein ganz  eigenes Leben zu führen. Gibt es noch schmutzige Worte? Hilft fesseln gegen Traurigkeit? Besitzt ein Mann mit einer schönen Stimme auch eine schöne Zungenspitze? Kann man zu zärtlich sein, wenn man bloß eine Affäre hat? Und gedeiht im Unanständigen vielleicht ein besonderer Anstand? – Sie ist eine Frau, die Sex mag und seltsame Fragen, ihre eigene Haut und die Haut ganz verschiedener Männer. Direkte Berührung ebenso wie den Salto ins Fantastische. Sie flirtet lieber unterwegs als online, weil sie den kleinen Rausch des ersten Schritts liebt. Ihr Blick auf Sex ist zugleich lustvoll und schräg, präzise und sanft. Die Männer, denen sie nah kommt, gehen ihr nah. Aber worauf steht sie eigentlich selbst? Und wie hat das angefangen? Nach und nach ergeben die Geschichten ihrer hautnahen Begegnungen eine ganze Geschichte: die überraschend glückliche sexuelle Biografie einer freien Frau. So sinnlich erzählt, dass die Sprache selbst Feuer fängt.

Luchterhand Literaturverlag, Hardcover, 256 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3-630-87603-0

Foto: Heike Bogenberger

DORIS ANSELM, 1981 in Buxtehude/Niedersachsen geboren, hat Kulturwissenschaften in Hildesheim studiert, anschließend volontiert und lebt in Berlin. Dort hat sie 10 Jahre lang als Radioreporterin gearbeitet. 2014 war sie Hauptpreisträgerin des Literaturwettbewerbs open mike.

Alexandra Lüthen: Allen eine Chance. Warum wir Leichte Sprache brauchen

Es werden immer mehr Bücher in Leichter Sprache geschrieben für Menschen mit geringen Lesefähigkeiten, erwachsene Menschen mit Behinderungen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen aufgrund von Migration und Menschen mit Erkrankungen wie Demenz. Es ist zutiefst demokratisch, Menschen auf diese Art den Zugang zu Wissen und Kultur zu ermöglichen. Sprache ist ein ganz wesentlicher Weg, um in einer Gesellschaft anzukommen, in einer Gesellschaft zu leben und Teil einer Gesellschaft zu bleiben. (Alexandra Lüthen)

ISBN: 978-3-411-75620-9
Duden, 64 Seiten, 2019, 8,00 €

Die Liebe und das kleine Herz. Geschichten in einfacher Sprache

Lebenshilfe Berlin (Hrsg.) Die Kunst der Einfachheit. Literatur in einfacher Sprache

Die 24 besten Texte des 5. Literaturwettbewerbs »Die Kunst der Einfachheit«, ausgewählt von Mitgliedern aus sieben LEA Leseklubs. Enthält wie die Vorgängerbände Geschichten und Gedichte in Einfacher Sprache für Menschen, die nicht so gut lesen können, für die »normale« Literatur zu schwierig ist, die aber trotzdem gern gute Geschichten lesen wollen.

2. Platz: Alexandra Lüthen, 3. Platz: Slavica Klimkowsky

1. Auflage 2019, Hardcover, 208 Seiten, ISBN: 978-3-88617-572-7, Bestellnummer LED 572, 10,– Euro [D]

Bea Kemer : Sollen Wünschen Möglichkeiten

Bea Kemer „Sollen Wünschen Möglichkeiten“, Roman

Ein beruflich erzwungener Aufenthalt in Indien lässt die Berliner Rechtsanwältin Amelie Steldter wahrnehmen, wie die familiären Zwänge um den Tod ihres Bruders Theo ihr Leben bestimmen, während ihre eigenen Wünsche fast verloren gegangen sind. Möglichkeiten – das in Indien allgegenwärtige Wort wird der Schlüssel zur Tür in neue Räume.

dahlemer verlagsanstalt, Berlin, Paperback. 302 Seiten. 19,00 Euro, ISBN 978-3-928832-79-3


Susanne Kliem: Lügenmeer

Susanne KliemLügenmeer“

Früher waren sie das Traumpaar der Jugend-Clique: der smarte Magnus und die umschwärmte Milla. Und Svenja, die beste Freundin von beiden, als dritte im Bunde. Bis Milla bei einer nächtlichen Party im Freizeitbad auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Magnus gilt schnell als der Schuldige, wird ohne handfeste Beweise aus seiner norddeutschen Heimatstadt vertrieben. Neunzehn Jahre später kehrt er als erfolgreicher Anwalt zurück, um endlich die Wahrheit herauszufinden. Svenja fiebert dem Wiedersehen entgegen und hat gleichzeitig Angst: Was hat Magnus vor? Wird er die alten, kaum verheilten Wunden wieder aufreißen? Und wie soll sie ihm erklären, dass sein schlimmster Kontrahent von damals ihr Ehemann geworden ist? Schritt für Schritt entlarvt Magnus das Gespinst von Lügen, das über der Todesnacht liegt. Und löst damit, ohne es zu ahnen, eine neue Katastrophe aus …

C. Bertelsmann, München – ISBN 978-3-570-10353-1 Paperback, 15,00€


LESUNG Susanne Kliem – „Lügenmeer“

Donnerstag, 6.6.2019, 20:00 Uhr
Buchhandlung Thaer
Bundesallee 77
12161 Berlin (Friedenau)
U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz (U9);
Tel: 030/ 852 79 08; E-Mail: mail@thaer.de
Eintritt 6 €, ermäßigt 5 €

Jeden Montag: offener Leseabend

Das zentrale Veranstaltungsformat des „Autorenforum Berlin e.V.“ ist der wöchentliche offene Leseabend.